Lyrik: Wir sind gebrochen, mein Herz

Wir sind gebrochen, mein Herz Wir sind gebrochen, mein Herz wir sind an der Welt zerbrochen tragen die Sinnflut in uns nehmen sie mit, wohin wir auch gehn Wir sind zerissen, mein Herz uns hat die Menschheit zerfetzt wir spiegeln Schmerz und Verlust schwimmen davon in Betrug Wir sind verschwunden, mein Herz vor den Augen der Welt aufgelöst Spuren hinterlassen wir keine verwehen wie staubroter Wind Wir sind verglüht, mein Herz sind zu Funken zerborsten verbrannt an uns selber verflogen in eisigem Licht 12.12.11lies weiter …

Teilausschnitt von Mina Mondlilie zum Thema Selbstbewusstsein

Einige von euch mögen denken, wer einen Blog im Internet führt und seine Gedanken und Gefühle der Öffentlichkeit aussetzt, muss ein stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben. Schließlich muss der/die Autor/in mit Kritik, die einem zwangsläufig begegnet, umgehen können. Für viele Blogger mag das stimmen. Bei mir ist das etwas anders. Gerade weil ich oft zu wenig Selbstvertrauen habe, schreibe ich meine Posts und stelle sie ins Netz. Ich will mich anderen bewusst aussetzen, um zu lernen, mehr für mich und meine Überzeugungen einzustehen. Viel zu häufiglies weiter …

drei Sorten Duftkerzen von Yankee Candles

Eines der schönsten Gefühle, die ich kenne, ist es nach Hause zu kommen. Dieses wohlig warme Kribbeln im Bauch, wenn ich die Welt hinter mir lasse und die Schwelle zu Ruhe und Frieden überschreite. Für diesen fast schon magischen Moment muss ich nicht einmal wochenlang im Urlaub sein. Ein langer, anstrengender Tag in unserer verrückten Welt reicht, um mich auf die eigenen vier Wände zu freuen. Sobald ich die Tür aufschließe, meine Sachen abwerfe und mir mein kleiner, schwarzer Perserkater entgegenrennt, huscht mir unweigerlich einlies weiter …

Ausschnitt vom Roman "Der Trafikant" von Robert Seethaler

Ich gebe es gern zu. Ich habe mich geirrt. Lange habe ich mich gewehrt, etwas von Robert Seethaler zu lesen. Warum genau kann ich nicht sagen. Vielleicht, weil von den Beschreibungen seiner Geschichten immer eine schwere Ernsthaftigkeit auszugehen schien. Eine Langsamkeit, die mich abschreckte, obwohl ich diese bei anderen Autoren als angenehm empfinde. Uninteressante Themen, die um Menschen in einfachen Verhältnissen kreisten… Dachte ich… Durch meinen Literaturclub kam ich nun nicht mehr um einen Seethaler herum. „Der Trafikant“ erreichte unsere Leseliste. Dieses 250 Seiten umfassendelies weiter …

Verschwommenes Portrait von Mina Mondlilie im Winter

Winter   Sanft berührt mein nackter Fuß Die unberührte Schicht aus Schnee Als würde etwas Zerbrechliches unter Dem weißen Tuch auf mich warten. Die schneidende Kälte zerreißt mir Den Fuß in tausend kleine Schnipsel. Und doch kann ich ihn nicht mehr heben. Er scheint mit dem grellen Teppich verschmolzen zu sein. Es hält mich fest, ganz fest am Boden Und niemand hört mich schrei’n. Der Winter schluckt hier jedes Wort Macht mich für alle Ohren stumm. So bleibt mir nur noch eins zu tun: Ichlies weiter …

Abbildung des Sachbuchs: Rezension: 13 Dinge, die mental starke Menschen NICHT tun von Amy Morin

Wenn ich eine Buchhandlung betrete, lande ich meist auch in der Abteilung für Selbsthilfebücher. Eine Sparte, die ich ebenso abstoßend wie anziehend finde, da ihr Angebot von plumper (wenn auch recht amüsanter) Esoterik bis zu wirklich brillanten Ratgebern reicht. „Magic Cleaning“ von Marie Kondo oder „Dein Yoga, dein Leben“ von Tara Stiles haben mein Leben auf positive Weise beeinflussen können. Andere Werke wiederum schrecken mich mit ihren aufgeplusterten Titeln und ihren kitschigen Aufmachungen ab. Bei einem meiner Streifzüge bin ich auf „13 Dinge, die mentallies weiter …

Mina Mondlilie auf einem Waldweg mit Licht von oben

Distanz und Nähe. Es ist das ewig gleiche Spiel. Leider ein sehr anstrengendes für mich. Ich verstecke mich gern hinter einer robusten Fassade. Nicht weil ich es so mag, sondern weil es mir zur Gewohnheit geworden ist. Das bedeutet nicht, dass ich unfreundlich oder abweisend anderen gegenüber auftrete. Das Gegenteil ist der Fall. Ich schotte mich hinter einer Mauer aus Höflichkeit ab. Auf Nachfrage geht es mir immer gut. Nichts kann mich erschüttern. Nichts meine Welt ins Wanken bringen. Ich bin die Ruhe selbst. Mitlies weiter …

Die Thriller die Therapie und der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek

Es gibt diese Tage, an denen möchte ich mich am liebsten ganz tief in meiner Wohnung vergraben. Nichts bewegt mich nach draußen. Nichts lasse ich hinein. Mit Tee, Decke und dickem Perserkater kuschle ich mich in meinen grünen Ohrensessel und schnappe mir ein Buch. Doch darf es an diesen Tagen nicht irgendeins sein. Auf die Stimmung kommt es an. Atmosphärisch, unheimlich und leicht konsumierbar muss es sein, vielleicht von Camilla Läckberg, Simon Beckett oder auch Sebastian Fitzek. Natürlich lässt sich über Sebastian Fitzek streiten, wielies weiter …