Das Cover des Sachbuchs "Coach dich selbst sonst coacht dich keiner"

In kurzer Zeit ist dies meine vierte Rezension eines Sachbuches, welches sich mit der Auseinandersetzung des eigenen Potentials oder geschäftlichen Voraussetzungen zur beruflichen Weiterentwicklung beschäftigt. Nachdem ich mein Studium im letzten Jahr abgeschlossen habe, sind diese Bereiche für mich stark in den Vordergrund gerückt. Wie geht es mit mir beruflich weiter? Wo will ich hin? Was will ich tun? Die vielen Fragen, die mir im Kopf herumschwirren, kann man sehr unterschiedlich bearbeiten. Coaching-Ansätze, bei denen ich durch gezielte Aufgaben und Hinweise herausfinden kann, was ichlies weiter …

Traumtagebuch: Die Treppe

In meiner Reihe „Traumtagebuch“ teile ich meine nächtlichen Geschichten mit euch. Die oft wirren Auswüchse meines Unterbewusstseins, die mir in so mancher Nacht das Herz rasen lassen (im positiven wie im negativen Sinn), bieten mir immer wieder die Möglichkeit darüber nachzudenken, was mich gerade im Inneren beschäftigt. Ereignisse, von denen ich nicht dachte, dass sie einen besonderen Einfluss auf mich haben, entladen sich oft nachts. Dies zeigt mir, dass das scheinbar Bedeutungslose doch nicht so bedeutungslos für mich ist. Was ich am Tage verdrängen kann,lies weiter …

Die vier Künste von Alfons Mucha

Kunst. Einer jener großen wagen Begriffe, die essentiell klingen, über dessen Bedeutung ich aber selten nachdenke. Kunst. Sie ist da, allgegenwärtig, oft ohne wahrgenommen zu werden. Kunst beschäftigt die Köpfe vieler Mensch, ist oft umstritten und manchmal ganz und gar nicht schön. Wobei ich das Gefühl habe, dass Menschen oft den Anspruch an die Kunst haben, dass sie schön sein muss. Aber ist das wirklich so? Und was ist Schönheit? Der Zweck von Kunst ist nicht, ansprechend zu sein. Viele Kunstwerke zeigen abstoßende Dinge. Dochlies weiter …

Das Buch: Das 4-Stunden Startup von Felix Plötz

Wer sich auf meinem Blog schon ein wenig umgesehen hat, weiß, dass ich gern mal Sachbücher lese. Biographien, Kochbücher, Psychologisches oder Lifecoaching-Bücher sind in meinen Regalen ebenso präsent wie Romane, Gedichtbände oder Kinderbücher. Besonders Gebiete, auf denen ich mich überhaupt nicht auskenne, reizen mich. Ich glaube, dass sich Menschen generell alles Mögliche an Wissen aneignen können. Sprüche wie: „Für Mathe war ich schon immer zu dumm, das krieg ich einfach nicht in meinen Kopf“ oder „Von Geld verstehe ich nichts und werde es auch nielies weiter …

Kurzprosa: Die dunkle Farbe war schon vor Jahren aus seinen Haaren gewichen. Alles was sie zurückgelassen hatte, war ein dreckiges Grau, das ihn beim Blick in den Spiegel quälte. Auch die Stoppeln um sein alterndes Kinn waren von weißen Strähnen durchzogen. Sie passten sich den Falten um Augen und Nase an. Seine Haut war fahl, grobporig, hatte an Elastizität verloren. Nur der geschwungene Mund und eine zartes Leuchten in den Augen ließen einen leisen Hauch von Jugend erahnen. Er stand lange da, betrachtete sich selbst auf der schwarzen Fläche des Schaufensters, das in der Dunkelheit sein Bild auf ihn zurückwarf. Die Gewalt, mit der der Gedanke des Alterns in sein Bewusstsein drang, war so heftig, dass ihm die Tränen in die Augen schossen. Bisher hatte sein Alter nie eine Rolle gespielt, doch jetzt wurde ihm bewusst, dass sein zerfallender Körper unaufhaltsam auf den Tod zuschritt. Das jahrelange Rauchen, die zahlreichen Alkoholexzesse und das ungesunde Leben hatten ihn gezeichnet. Seine Finger berührten die tiefen Furchen unter seinen Augen. Waren sie die Zeichen seines selbstzerstörerischen Lebensstils? Wie weit würden sie noch wandern? Seinen Körper verschandeln? Sah es in ihm genauso aus? Am liebsten hätte er sich die Landschaft alternder Haut aus dem Gesicht gerissen, gern die grauen Haare mit einem Hammer in den Kopf geschlagen. Sein Körper wurde steif vor Wut, jeder seiner Muskeln war gespannt. Er hatte die Kiefer so fest aufeinander gepresst, dass ein Knirschen die nächtliche Stille durchzog. Jede Pore seiner Haut wollte den drohenden Zerfall nach draußen pressen, loswerden, abstoßen. Mit einem dumpfen Geräusch sank er auf die Knie. Sein Herz raste. Mit einem lauten Schluchzen begann er mit seinen Fäusten auf den Asphalt unter ihm einzuschlagen. Mit aller Kraft schlug er seine Verzweiflung in den Boden. Die Haut an seinen Fingern platzte. Sein Blut spritzte bei jedem Schlag auf die Steine. Doch auch vom Schmerz wurden die übermächtigen Gefühle in ihm nicht gelindert oder wenigstens betäubt. Als alle Knochen seiner Hände in tausend kleine Stücke gebrochen waren, hielt er einen Moment inne. Sein Atem ging schwer. Das alles hatte keinen Sinn. Es war Zeit damit aufzuhören. Er sammelte alle Kraft, die noch in seinem Körper verweilte und schlug mit alleszerstörender Wucht seinen Kopf auf den Boden. Als sein faltiges Gesicht mit den geschwungenen Lippen den Asphalt erreichte, war das letzte was er hörte das Geräusch von splitterndem Holz.

Die dunkle Farbe war schon vor Jahren aus seinen Haaren gewichen. Alles was sie zurückgelassen  hatte, war ein dreckiges Grau, das ihn beim Blick in den Spiegel quälte. Auch die Stoppeln um sein alterndes Kinn waren von weißen Strähnen durchzogen. Sie passten sich den Falten um Augen und Nase an. Seine Haut war fahl, grobporig, hatte an Elastizität verloren. Nur der geschwungene Mund und eine zartes Leuchten in den Augen ließen einen leisen Hauch von Jugend erahnen. Er stand lange da, betrachtete sich selbst auflies weiter …

Porträt von Mina Mondlilie zum Thema Die Sache mit der Bescheidenheit

Bescheidenheit? Scheiß drauf! Heute komme ich gleich mit dem Fazit des Blogposts durch die Tür geprescht. Ich nehme die Erleuchtung also gleich vorweg. Macht nichts, denn dieser Punkt ist mir wichtig. Seit ein paar Tagen schon geht mir die Sache mit der Bescheidenheit durch den Kopf. Dort hockt der Gedanke und lässt mich nicht mehr los. Bisher war ich immer stolz darauf bescheiden zu sein. In meiner Familie, wie in vielen anderen auch, wurde und wird Bescheidenheit groß geschrieben. Wie Höflichkeit, Freundlichkeit und Ordnung  gehörtlies weiter …

Badeprodukte von Lush Cosmetics

Als ich klein war, war Sonntag Badetag. Es war ein festes Ritual. Meine Mutter konnte in Ruhe die „Lindenstraße“ im Ersten gucken und ich entging dem, indem ich im Bad verschwand. Zuerst ließ ich heißes Wasser einlaufen, kippte gefühlte Tonnen Schaumbad hinein und erst ganz zum Schluss kam etwas kaltes Wasser dazu bis die gewünschte Temperatur erreicht war. Eine halbe Stunde durfte ich mit meiner pinken Quietscheente drin bleiben, ganz am Ende wurden die Haare gewaschen und mit klarem Wasser ausgespült. Mein Baderitual hat sichlies weiter …

Das Buch mit dem Titel Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen

Es gibt Sachbücher, bei denen man sich fragt, warum sie geschrieben wurden. Manche Probleme oder besser deren Lösungen erscheinen uns ganz einfach. Klar, wenn wir Sport treiben, bauen wir Muskeln auf oder um die Wohnung ordentlich zu halten, müssen wir regelmäßig aufräumen. Wieso sollten wir Bücher brauchen, die uns das erklären? Auf den zweiten Blick stellen sich die einfachsten Handlungen als komplexer heraus als gedacht. Oft müssen wir alte Strukturen verstehen, damit wir sie durchbrechen können. Schwierig ist oft nicht die Aufgabe selbst, sondern derlies weiter …