Traumtagebuch von Mina Mondlilie Einbruch

Geschlossene Räume symbolisieren oft das eigene Selbst in einem Traum. Die eigene (Gefühls-) Welt oder der eigene Körper wird dann durch Wohnungen, Keller oder ganze Gebäude repräsentiert. Ich befinde mich in meinen Träumen oft in der Wohnung, in der ich aufwuchs. Für mich ist dieser spezielle Ort ein Raum voller alter Gefühle. Die Wohnung war hellhörig, zugig und (obwohl wir uns viel Mühe mit der Einrichtung gaben) kalt. Nie wieder möchte ich dort wohnen, doch in meinen Träumen erlebe ich dort die unterschiedlichsten Dinge. Dielies weiter …

Kurzprosa: Kirschen

Kirschen waren neben Erdbeeren schon immer mein liebstes Obst. Man muss sie nicht schälen oder an ihnen herumpulen. Sie werden einfach von Baum gepflückt und in den Mund geschoben. Besonders spaßig ist es, wenn die knackigen, roten Kugeln noch an ihren Stängeln hängen. Als Kind habe ich sie mir an die Ohren gehängt und als Erwachsene meinem Freund beim Liebesspiel verführerisch vor die Nase gehalten. Süßkirschen sind nahezu perfekt. Sie sind süß, saftig, erfrischend, einzig der Kern verhindert ihre Vollkommenheit. Doch selbst der kleine, hartelies weiter …

Die Sache mit den anderen

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da ging es mir nicht gut. Ich war nicht belastbar und musste mich durch vieles hindurch quälen. In dieser Phase habe ich mich von den Menschen um mich herum entfernt, weil ich das Gefühl hatte, nicht so zu sein wie andere. Ich musste auf die harte Tour lernen, dass es für mich vielleicht gar nicht gut ist, zu sein wie andere. Das Problem dabei war, dass ich ein schlechtes Gewissen hatte, wenn ich nicht das tat, was vomlies weiter …

Traumtagebuch Ertrinken

In meinen Träumen ertrinke ich ab und an. Nicht regelmäßig. Nicht markerschütternd. Aber doch immer wieder. Das Setting kann dabei stark variieren. Mal bin ich in düsterer Natur unterwegs, mal finde ich mich in einem hellen Schwimmbad voller lachender Menschen wieder. Eines haben aber alle dieser Träume gemeinsam. Sie bringen mein Herz zum rasen. Im Schlaf halte ich den Atem an, wenn ich untergehe und wache abrupt auf, wenn ich den ersten befreienden Atemzug unter Wasser mache: Einmal war ich an einem See. Obwohl eslies weiter …

Steine

Steine Ich bin gefüllt mit Steinen, groß und rund. Man kann sie klackern hören bei jedem schweren Schritt. Manchmal versuche ich zu hüpfen, gebe ihnen einen Takt nachdem sich das Leben einfach nicht richten will. Dabei klingen sie so schön, meine Steine. Das Leben ist ein Miststück!   11.02.12lies weiter …