Porträt von Mina Mondlilie zum Thema Die Sache mit der Bescheidenheit

Bescheidenheit? Scheiß drauf! Heute komme ich gleich mit dem Fazit des Blogposts durch die Tür geprescht. Ich nehme die Erleuchtung also gleich vorweg. Macht nichts, denn dieser Punkt ist mir wichtig. Seit ein paar Tagen schon geht mir die Sache mit der Bescheidenheit durch den Kopf. Dort hockt der Gedanke und lässt mich nicht mehr los. Bisher war ich immer stolz darauf bescheiden zu sein. In meiner Familie, wie in vielen anderen auch, wurde und wird Bescheidenheit groß geschrieben. Wie Höflichkeit, Freundlichkeit und Ordnung  gehörtlies weiter …

Badeprodukte von Lush Cosmetics

Als ich klein war, war Sonntag Badetag. Es war ein festes Ritual. Meine Mutter konnte in Ruhe die „Lindenstraße“ im Ersten gucken und ich entging dem, indem ich im Bad verschwand. Zuerst ließ ich heißes Wasser einlaufen, kippte gefühlte Tonnen Schaumbad hinein und erst ganz zum Schluss kam etwas kaltes Wasser dazu bis die gewünschte Temperatur erreicht war. Eine halbe Stunde durfte ich mit meiner pinken Quietscheente drin bleiben, ganz am Ende wurden die Haare gewaschen und mit klarem Wasser ausgespült. Mein Baderitual hat sichlies weiter …

Das Buch mit dem Titel Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen

Es gibt Sachbücher, bei denen man sich fragt, warum sie geschrieben wurden. Manche Probleme oder besser deren Lösungen erscheinen uns ganz einfach. Klar, wenn wir Sport treiben, bauen wir Muskeln auf oder um die Wohnung ordentlich zu halten, müssen wir regelmäßig aufräumen. Wieso sollten wir Bücher brauchen, die uns das erklären? Auf den zweiten Blick stellen sich die einfachsten Handlungen als komplexer heraus als gedacht. Oft müssen wir alte Strukturen verstehen, damit wir sie durchbrechen können. Schwierig ist oft nicht die Aufgabe selbst, sondern derlies weiter …

Lyrik: Wir sind gebrochen, mein Herz

Wir sind gebrochen, mein Herz Wir sind gebrochen, mein Herz wir sind an der Welt zerbrochen tragen die Sinnflut in uns nehmen sie mit, wohin wir auch gehn Wir sind zerissen, mein Herz uns hat die Menschheit zerfetzt wir spiegeln Schmerz und Verlust schwimmen davon in Betrug Wir sind verschwunden, mein Herz vor den Augen der Welt aufgelöst Spuren hinterlassen wir keine verwehen wie staubroter Wind Wir sind verglüht, mein Herz sind zu Funken zerborsten verbrannt an uns selber verflogen in eisigem Licht 12.12.11lies weiter …

Teilausschnitt von Mina Mondlilie zum Thema Selbstbewusstsein

Einige von euch mögen denken, wer einen Blog im Internet führt und seine Gedanken und Gefühle der Öffentlichkeit aussetzt, muss ein stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben. Schließlich muss der/die Autor/in mit Kritik, die einem zwangsläufig begegnet, umgehen können. Für viele Blogger mag das stimmen. Bei mir ist das etwas anders. Gerade weil ich oft zu wenig Selbstvertrauen habe, schreibe ich meine Posts und stelle sie ins Netz. Ich will mich anderen bewusst aussetzen, um zu lernen, mehr für mich und meine Überzeugungen einzustehen. Viel zu häufiglies weiter …

drei Sorten Duftkerzen von Yankee Candles

Eines der schönsten Gefühle, die ich kenne, ist es nach Hause zu kommen. Dieses wohlig warme Kribbeln im Bauch, wenn ich die Welt hinter mir lasse und die Schwelle zu Ruhe und Frieden überschreite. Für diesen fast schon magischen Moment muss ich nicht einmal wochenlang im Urlaub sein. Ein langer, anstrengender Tag in unserer verrückten Welt reicht, um mich auf die eigenen vier Wände zu freuen. Sobald ich die Tür aufschließe, meine Sachen abwerfe und mir mein kleiner, schwarzer Perserkater entgegenrennt, huscht mir unweigerlich einlies weiter …

Ausschnitt vom Roman "Der Trafikant" von Robert Seethaler

Ich gebe es gern zu. Ich habe mich geirrt. Lange habe ich mich gewehrt, etwas von Robert Seethaler zu lesen. Warum genau kann ich nicht sagen. Vielleicht, weil von den Beschreibungen seiner Geschichten immer eine schwere Ernsthaftigkeit auszugehen schien. Eine Langsamkeit, die mich abschreckte, obwohl ich diese bei anderen Autoren als angenehm empfinde. Uninteressante Themen, die um Menschen in einfachen Verhältnissen kreisten… Dachte ich… Durch meinen Literaturclub kam ich nun nicht mehr um einen Seethaler herum. „Der Trafikant“ erreichte unsere Leseliste. Dieses 250 Seiten umfassendelies weiter …

Verschwommenes Portrait von Mina Mondlilie im Winter

Winter   Sanft berührt mein nackter Fuß Die unberührte Schicht aus Schnee Als würde etwas Zerbrechliches unter Dem weißen Tuch auf mich warten. Die schneidende Kälte zerreißt mir Den Fuß in tausend kleine Schnipsel. Und doch kann ich ihn nicht mehr heben. Er scheint mit dem grellen Teppich verschmolzen zu sein. Es hält mich fest, ganz fest am Boden Und niemand hört mich schrei’n. Der Winter schluckt hier jedes Wort Macht mich für alle Ohren stumm. So bleibt mir nur noch eins zu tun: Ichlies weiter …

Abbildung des Sachbuchs: Rezension: 13 Dinge, die mental starke Menschen NICHT tun von Amy Morin

Wenn ich eine Buchhandlung betrete, lande ich meist auch in der Abteilung für Selbsthilfebücher. Eine Sparte, die ich ebenso abstoßend wie anziehend finde, da ihr Angebot von plumper (wenn auch recht amüsanter) Esoterik bis zu wirklich brillanten Ratgebern reicht. „Magic Cleaning“ von Marie Kondo oder „Dein Yoga, dein Leben“ von Tara Stiles haben mein Leben auf positive Weise beeinflussen können. Andere Werke wiederum schrecken mich mit ihren aufgeplusterten Titeln und ihren kitschigen Aufmachungen ab. Bei einem meiner Streifzüge bin ich auf „13 Dinge, die mentallies weiter …

Mina Mondlilie auf einem Waldweg mit Licht von oben

Distanz und Nähe. Es ist das ewig gleiche Spiel. Leider ein sehr anstrengendes für mich. Ich verstecke mich gern hinter einer robusten Fassade. Nicht weil ich es so mag, sondern weil es mir zur Gewohnheit geworden ist. Das bedeutet nicht, dass ich unfreundlich oder abweisend anderen gegenüber auftrete. Das Gegenteil ist der Fall. Ich schotte mich hinter einer Mauer aus Höflichkeit ab. Auf Nachfrage geht es mir immer gut. Nichts kann mich erschüttern. Nichts meine Welt ins Wanken bringen. Ich bin die Ruhe selbst. Mitlies weiter …