Die Sache mit den anderen

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da ging es mir nicht gut. Ich war nicht belastbar und musste mich durch vieles hindurch quälen. In dieser Phase habe ich mich von den Menschen um mich herum entfernt, weil ich das Gefühl hatte, nicht so zu sein wie andere. Ich musste auf die harte Tour lernen, dass es für mich vielleicht gar nicht gut ist, zu sein wie andere. Das Problem dabei war, dass ich ein schlechtes Gewissen hatte, wenn ich nicht das tat, was vomlies weiter …

Porträt von Mina Mondlilie zum Thema Die Sache mit der Bescheidenheit

Bescheidenheit? Scheiß drauf! Heute komme ich gleich mit dem Fazit des Blogposts durch die Tür geprescht. Ich nehme die Erleuchtung also gleich vorweg. Macht nichts, denn dieser Punkt ist mir wichtig. Seit ein paar Tagen schon geht mir die Sache mit der Bescheidenheit durch den Kopf. Dort hockt der Gedanke und lässt mich nicht mehr los. Bisher war ich immer stolz darauf bescheiden zu sein. In meiner Familie, wie in vielen anderen auch, wurde und wird Bescheidenheit groß geschrieben. Wie Höflichkeit, Freundlichkeit und Ordnung  gehörtlies weiter …

Teilausschnitt von Mina Mondlilie zum Thema Selbstbewusstsein

Einige von euch mögen denken, wer einen Blog im Internet führt und seine Gedanken und Gefühle der Öffentlichkeit aussetzt, muss ein stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben. Schließlich muss der/die Autor/in mit Kritik, die einem zwangsläufig begegnet, umgehen können. Für viele Blogger mag das stimmen. Bei mir ist das etwas anders. Gerade weil ich oft zu wenig Selbstvertrauen habe, schreibe ich meine Posts und stelle sie ins Netz. Ich will mich anderen bewusst aussetzen, um zu lernen, mehr für mich und meine Überzeugungen einzustehen. Viel zu häufiglies weiter …

Mina Mondlilie auf einem Waldweg mit Licht von oben

Distanz und Nähe. Es ist das ewig gleiche Spiel. Leider ein sehr anstrengendes für mich. Ich verstecke mich gern hinter einer robusten Fassade. Nicht weil ich es so mag, sondern weil es mir zur Gewohnheit geworden ist. Das bedeutet nicht, dass ich unfreundlich oder abweisend anderen gegenüber auftrete. Das Gegenteil ist der Fall. Ich schotte mich hinter einer Mauer aus Höflichkeit ab. Auf Nachfrage geht es mir immer gut. Nichts kann mich erschüttern. Nichts meine Welt ins Wanken bringen. Ich bin die Ruhe selbst. Mitlies weiter …

Zeit

Mein Vater wird sterben. Alle Menschen sterben irgendwann. Doch mein Vater wird bald sterben und er weiß es. Einige Themen begegnen uns immer wieder, ein Leben lang. Wie kurze Blitze zucken sie in unseren Köpfen auf und bringen unsere Welt ins wanken. Trotzdem weigern sich unsere Gehirne sich zu sehr mit ihnen zu beschäftigen, bis wir dazu gezwungen werden. Das Älterwerden und Sterben ist ein solches Thema. Ich sehe jeden Morgen in den Spiegel, mache mich fertig für den Tag und beachte mich kaum dabei.lies weiter …