Das Buch mit dem Titel Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen

Rezension: Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen

Es gibt Sachbücher, bei denen man sich fragt, warum sie geschrieben wurden. Manche Probleme oder besser deren Lösungen erscheinen uns ganz einfach. Klar, wenn wir Sport treiben, bauen wir Muskeln auf oder um die Wohnung ordentlich zu halten, müssen wir regelmäßig aufräumen. Wieso sollten wir Bücher brauchen, die uns das erklären? Auf den zweiten Blick stellen sich die einfachsten Handlungen als komplexer heraus als gedacht. Oft müssen wir alte Strukturen verstehen, damit wir sie durchbrechen können. Schwierig ist oft nicht die Aufgabe selbst, sondern der Mensch, der sie bewältigen muss.

Wer kennt das nicht? Wir wissen genau, wie eine gesunde Ernährung aussehen muss, trotzdem verfallen wir immer wieder einer Fertigpizza. Das Fitnessstudio liegt auf dem Weg nach Hause und doch schaffen wir es nicht, auf Dauer dort zu trainieren. Selbst wenn wir wissen, dass es unser Leben bereichert, schaffen wir die Hürden, die wir uns selbst aufstellen, nicht zu überwinden.

Geld ist dabei keine Ausnahme. Story of my life. Ist das Geld da, ist es futsch. Wir wissen was wir verdienen. Wir wissen was uns zum Leben bleibt und dass wir etwas sparen sollten, um für die Zukunft vorzusorgen. Trotzdem fällt es uns oft schwer mit dem auszukommen was wir haben. Ein Buch wie „Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen“ von Hedwig Kellner kann bei einer Neuorientierung eine große Hilfe sein. Mit sehr einfachen, klaren Regeln, kann der Leser seine Finanzen in den Griff kriegen. Das 2009 im Goldmann Verlag erschienene, 224 Seiten starke Werk setzt an der Basis an. Es will seine Leser nicht mit falschen Versprechungen auf schnelle Millionen verlocken, sondern sie mit den eignen Finanzen vertraut machen.

Schritt für Schritt gibt dieses Buch den Lesern die Kontrolle über die eigenen Finanzen zurück. Mit klarer Struktur und verständlicher Sprache kann sich jeder die nötigen Informationen herausziehen, um mit Geld besser auszukommen.

Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen Details

Genau deshalb gefällt mir das Buch. Es geht darum, genau zu wissen, was mir zur Verfügung steht und dieses Geld in verschiedene Budgets einzuteilen. Dabei steht für die Autorin ganz klar der Schuldenabbau an erster Stelle (so man denn welche hat), was in meinen Augen ein vernünftiger Ansatz ist. Zuerst sollte man immer seine Schulden begleichen. Danach kann man über Anschaffungen nachdenken.

Hedwig Kellner zeigt mit ihrem Buch „Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen“, dass auch mit dem kleinsten Einkommen noch einiges möglich ist, wenn man sich richtig organisiert und seine Ziele nicht aus den Augen verliert. Dabei gibt sie praktische Tipps für den Alltag. Mit vielen Beispielen aus ihrem beruflichen und privaten Umfeld beschreibt sie die typischen Fallen, in die wir bei unserer Finanzplanung, aber auch mit unserem oft unüberlegtem Konsumverhalten, tappen können. Sie bietet Ansätze diese Fallen zu umgehen und uns selbst auszutricksen, wenn es sein muss.

Natürlich wissen wir, dass das Thema ganz einfach ist. Wer weniger einnimmt als sie/er ausgibt, hat ein Problem. Doch wer trotz dieses Wissens am Ende des Monats ein Minus auf dem Konto hat, findet hier Werkzeuge, um ihre/seine Situation zu verbessern. Die Beschäftigung mit dem Thema Geld, die Überprüfung der Ausgaben und die Einteilung fester Budgets machen sensibel für den Umgang mit unseren Finanzen.

Zwar kann ich noch nicht sagen, ob „Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen“ mein Leben nachhaltig verändern wird. Doch es hat mich bereits dazu gebracht, mir finanzielle Ziele zu stecken und zumindest mehr über mein Konsumverhalten nachzudenken. Es macht Lust auf das Sparen und allein das ist doch schon etwas wert.

#noblingblingformebabe

 

„Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen“ findet ihr hier:

amazon.de
hugendubel.de
bücher.de
bol.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.